Innovative Seilbahntechnologie für effizienten Betrieb


Mit ROPERA® entwickelt LEITNER die Technologie von Einseilumlaufbahnen konsequent weiter. Das innovative System vereint Leistungsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Flexibilität über sämtliche Komponenten hinweg und zielt auf geräuscharme Betriebsabläufe, hohe Arbeitssicherheit, Wartungsfreundlichkeit sowie reduzierte Lebenszykluskosten ab.
Aktuell kommen gleich mehrere Projekte mit der neuen Systemgeneration in die entscheidende Bauphase.
 

Kronplatz I und II: Erste ROPERA®-Kabinenbahnen in Italien

Mit den neuen GD10 „Kronplatz I“ und GD10 „Kronplatz II“ entstehen die ersten Kabinenbahnen Italiens mit ROPERA®-Technologie.

Die beiden 10er-Kabinenbahnen verfügen über Förderleistungen von jeweils 3.250 Personen pro Stunde und fungieren künftig auf insgesamt knapp vier Kilometern Streckenlänge als wichtigste Zugbringer. Aktuell befinden sich die Projekte in der finalen Umsetzungsphase. Die elektrische Inbetriebnahme ist für die zweite Oktoberhälfte 2026 vorgesehen.

Zu den wichtigsten technologischen Weiterentwicklungen zählen größere Seilscheiben, weniger horizontale Ablenkrollen sowie geringere Kräfte auf die Stationsstruktur. Darüber hinaus ermöglicht die neue hydraulische Abspannung mit zwei Zylindern einen größeren Spannweg, während die optimierte Zugänglichkeit Wartungsarbeiten vereinfacht. Eine 45°-Einfahrt verbessert zudem Komfort und Sicherheit beim Ein- und Ausstieg.
Auch gestalterisch setzen die Anlagen Akzente. Sowohl die Stationsarchitektur als auch die EVO-Kabinen werden im Pininfarina-Design realisiert.
 

Patrullarve in Zermatt: Erste ROPERA®-Anlage in der Schweiz

Ein weiteres bedeutendes Projekt entsteht in Zermatt. Die neue CD6C Patrullarve ersetzt eine bestehende Anlage aus den 1980er-Jahren und ist gleichzeitig die erste ROPERA®-Anlage von LEITNER in der Schweiz.

Besonders anspruchsvoll gestaltet sich die Baustellenlogistik. Sämtliche Materialien und Komponenten müssen per Hubschrauber transportiert werden. Allein für die Montage und Positionierung der 16 Streckenstützen sind mehr als 100 Hubschrauberrotationen notwendig.

Trotz dieser Herausforderungen verläuft das Projekt planmäßig. Die Bauarbeiten schreiten kontinuierlich voran und die Anlage nähert sich der nächsten wichtigen Projektphase: der Inbetriebnahme.